Vitalstoffe als unterstützende Therapie bei Diabetes

Mit Chrom und Vitalstoffen den Zuckerstoffwechsel stabilisieren

Ein Mangel an Vitalstoffen spielt bei der Entstehung eines Diabetes mellitus eine große Rolle, denn nur wenn der Organismus mit allen Mikronährstoffen gut versorgt ist, funktionieren die komplexen Zusammenhänge in der Bauchspeicheldrüse einwandfrei. Aber auch der an Diabetes bereits erkrankte Mensch profitiert von einer Behandlung mit verschiedenen Vitalstoffen. Viele Diabetiker haben erhöhte Entzündungsparameter wie die Blutkörpersenkungsgeschwindigkeit und das C-reaktive Protein, sowie eine deutliche Gewebsübersäuerung. Die Folgen sind ein deutlich erhöhter oxidativer Stress und ein stark vermehrter Energieverbrauch im gesamten Organismus. Zuckerkranke profitieren daher sehr stark von antioxidativen Vitalstoffen und Energielieferanten. Schnell wirksame Antioxidantien sind das wasserlösliche Vitamin C (und das fettlösliche Vitamin E. Als langfristig wirksames, enzymatisches Antioxidans bekommt das Selen eine zentrale Bedeutung. Dieses Spurenelement ist in unserer Nahrung kaum enthalten und muss generell ergänzt werden. Diabetiker sollten täglich 200 µg Selen zuführen.

Die Wirkung der Antioxidantien, aber auch der antidiabetischen Medikamente können ihre Wirkung nur entfalten, wenn die Energieversorgung sichergestellt ist. Die Energiegewinnung in den Mitochondrien der Körperzellen ist zu 95% von Coenzym Q10 abhängig – einem Vitaminoid, welcher ab dem 35. Bis 40. Lebensjahr vom Körper immer weniger gebildet werden kann  –  daher sollten Diabetiker mindesten 100 mg Coenzym Q10 (z.B. Aktiv Q10 Bio-Qinon) täglich ergänzen.

Eine Sonderrolle bei Diabetikern hat das Spurenelement Chrom. Speziell Typ II Diabetiker haben meist eine verminderte Glukosetoleranz, so dass das Insulin nicht ausreichend an den Zielzellen wirken kann. Organisches Chrom ist in der Lage die Glukosetoleranz deutlich zu verbessern und dadurch den Medikamentenverbrauch an Antidiabetika langfristig deutlich zu reduzieren. Organische Chromhefe hat in Studien[1] zahlreiche positive Wirkungen  bei Diabetes mellitus gezeigt: Verbesserung der Insulinempfindlichkeit, Verbesserte Aufnahme von Glukose in Nervenzellen, Muskeln und andere Gewebearten, Verringerung von Hungersymptomen, Verringerung des Fettgehaltes im Blut und Verringerung des Körpergewichts. Idealerweise sollten Diabetiker 100 µg eines organischen Chrompräparates täglich mit der Nahrung ergänzen (z.B. Bio-Chrom). Nichtorganische Chrom Präparate sind deutlich weniger wirksam und werden nur in Spuren aufgenommen.

Generell sollten Diabetiker sich umfassend bezüglich Vitalstoffen von einem kundigen Therapeuten/-in beraten lassen, denn oft müssen noch andere Vitalstoffe (z.B. Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren) ergänzt werden. Empfehlenswert ist auch eine Basisversorgung mit einem Multivitaminpräparat um den Körper mit Vitalstoffen vor Folgeerkrankungen zu schützen.


[1] J. Racek et al: Biological Trace Element Research: Vol. 109,2006; Mindrescu & Ciocan (unveröffentlichter Versuchsbericht); Cheng et al. 1999

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